Löschgruppenfahrzeug LF 16/12

Bei dem ersten Fahrzeug in der Ausrückfolge handelt es sich um ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12.  1996 ersetzte der Wagen ein altes LF16, das 30 Jahre lang im Löschzug Scherpenberg im Dienst stand. Wie beim TLF stehen auch hier die beiden Zahlen für die Förderleistung der im Heck eingebauten Pumpe – bis zu 1600 Liter pro Minute – und die Größe des eingebauten Wassertanks – 1200 Liter. Ein 220 PS starker Dieselmotor treibt das 13,5 Tonnen schwere Fahrzeug an. Mittels zuschaltbarer Sperren ist es auch geländefähig. Die Besatzung besteht aus dem Maschinisten, dem Gruppenführer (ab Brandmeister-Dienstgrad), einem Melder sowie drei Trupps (Angriffstrupp, Wassertrupp und dem Schlauchtrupp) – also insgesamt bis zu neun Mann.

Die Besonderheit bei diesem Fahrzeug ist sein hydraulischer Rettungssatz. Dieser besteht aus einer Rettungsschere, Spreizer, Rettungszylinder sowie einem Hebekissensatz. Diese Ausrüstung kommt hauptsächlich bei Verkehrsunfällen und anderen technischen Hilfeleistungen zum Einsatz. Fest angebaut am Heck ist ein Lichtmast mit 2000 Watt Leistung, der auf bis zu fünf Metern Höhe ausfahrbar ist. Als weiteres Beleuchtungsmittel haben wir auf diesem Fahrzeug auch einen Powermoon verlastet.

Die Stromversorgung der Elektropumpe und dem Lichtstativ wird von einem ausziehbaren 5000-Watt-Stromerzeuger sichergestellt. Neben einer vierteiligen Steckleiter führt dieses Fahrzeug eine dreiteilige Schiebleiter sowie ein Sprungtuch mit. Zusätzlich haben wir einen Notfallkoffer an Bord.

Die Fahrzeugdaten:

  • Funkrufname: Florian Moers 5 LF20 1
  • Besatzung: 1:8
  • 1200 Liter Wassertank
  • Pupenleistung 1600 Liter/min bei 8 bar
  • Baujahr 1996
  • Fahrgestell/Aufbauhersteller: Iveco Magirus