Aktuelles
Hochzeit Jessica und Georg
Mitte März gaben sich unser Kamerad Georg Pietrzynski und seine Jessica in der Friemersheimer Dorfkirche das Ja-Wort, nachdem sie bereits vor einiger Zeit standesamtlich geheiratet hatten. Bevor das frisch vermählte Paar jedoch im Korb der Drehleiter einige Runde drehen durfte, mussten die zwei zeigen, dass sie gemeinsamen Aufgaben gewachsen sind: Indem sie feuerwehrtypisch einen Baumstamm zersägten, den Georgs Kollegen von der Werkfeuerwehr VSD Solvay mitgebracht hatten.
Die Kameraden des Löschzuges Scherpenberg wünschen Jessica und Georg alles Gute für die Zukunft.
Jahreshauptversammlung 2012
Bei der Jahreshauptversammlung, zu der sich die Mitglieder des Löschzuges Scherpenberg Mitte Februar trafen, ließen wir das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren.
Während die Zahl der Alarmierungen im Vergleich zum Jahr 2010 etwas geringer war, 2011 rief der Meldeempfänger uns 23-mal zum Einsatz (2010: 25 Einsätze), bewegte sich die Zahl der Übungsdienste, Sicherheitswachen, Lehrgängen und Arbeitsdienste auf gleich hohem Niveau - nämlich rund 4000 Dienststunden. Spitzenreiter vom Kräfteansatz war erneut der Sanitätsdienst beim Moers-Festival - hier wurden rund 1000 Einsatzstunden geleistet. Erfreulich ist, dass die Zahl der Aktiven im Jahr 2011 auf 45 Kameraden gestiegen ist.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung beförderte Wehrführer Christoph Rudolph vier Kameraden. Florian Feist ist nun Hauptfeuerwehrmann, Christian Heilmann wurde nach bestandenem Gruppenführer-Lehrgang, den er im Dezember besucht hatte, zum Brandmeister ernannt. Den Dienstrang eines Oberbrandmeisters bekleiden nun Marcus Tanzer und Marc Wolko. Unterbrandmeister ist nun Michael Geeven. Gustav Fohlmeister erhielt an diesem Abend auch seine Dankesurkunde für 40 Jahre Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr (beide nicht auf dem Bild).
Bürgermeister ehrt verdiente Wehrleute
Fast 25 verdiente Wehrleute ehrten Bürgermeister Norbert Ballhaus und Wehrführer Christoph Rudolph in einer Feierstunde am Freitag, 21. Oktober 2011, im Kulturzentrum Rheinkamp. Die Frauen und Männer haben sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich in den Moerser Löschzügen engagiert. Zum Dank erhielten sie Urkunden und je nach Dauer der Tätigkeit verschiedene Feuerwehrehrenzeichen. Rudolph zog an dem Abend auch ein kleines Resümee. „Das war ein arbeitsreiches Jahr mit zahlreichen Einsätzen. Sie haben aber wieder die Leistungsfähigkeit der Moerser Wehr unter Beweis gestellt." Rudolph bedankte sich auch bei den Familienmitgliedern, die viel Verständnis für die Arbeit aufbringen. Unverständnis kann bei den Eheleuten Sonja und Ulrich Boos nicht aufkommen: Beide Geehrten sind in der Feuerwehr tätig. Sie hatten sich als „Teenies" in der Moerser Jugendfeuerwehr kennengelernt.
Auf die Moerser Feuerwehr ist Verlass
Bürgermeister Ballhaus ging kurz auf die Neuerungen ein. Unter anderem gibt es drei neue Gerätehäuser und der Feuerwehrausschuss wird mit dem Hauptausschuss zusammengelegt. Ab 1. März 2012 ist der neue Technische Beigeordnete Lutz Hormes für die „Blauröcke" zuständig. Ballhaus bedankte sich zudem für die gute Arbeit: „Auf unsere Feuerwehr ist Verlass!" Auf der Feier waren neben zahlreichen Wehrleuten auch die Beigeordnete Kornelia zum Kolk und Mitglieder des Feuerwehrausschusses zu Gast. Weit gereist war für den Abend Bill Markgraf, ehemaliger Chef des Columbia Fire Department. Er ist seit dem Frühjahr Mitglied der Ehrenabteilung der Feuerwehr Moers. Seit den 90er Jahren besteht die Freundschaft zwischen der Moerser Wehr und dem Amerikaner. „Sie leben in meinem Herzen", versicherte er sichtlich bewegt. Foto: Pressestelle Stadt Moers
Freiwillige Feuerwehr Moers übt den Ernstfall
Zu einem besonderen Einsatz rückten 43 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Moers aus. Sie absolvierten ein 36-stündiges Übungswochenende am Institut der Feuerwehr NRW in Münster. Beteiligt waren Aktive aus allen 7 Moerser Löschzügen, die mit 10 Fahrzeugen dort hin fuhren. „In Münster sind Übungen unter realen Bedingungen möglich“, erläutert Wehrführer Christoph Rudolph. Auf dem rund 2,5 Hektar großen Gelände befinden sich Straßen mit Gebäuden verschiedener Art, Eisenbahnanlagen, Tiefbaustellen, Gewässer, Schächte und Fahrzeuge.
Praxis ist wichtig für Wehrleute
Besonders stand für die Moerser im Fokus: Brände in Gebäuden, Technische Hilfeleistung, Höhenrettungen und Bahnunfälle. Dazu gehörten auch Unfälle auf Schienen, die nur in Münster simuliert werden können. Als „Krönung“ des Wochenendes löschten die Wehrleute einen größeren Wohnhausbrand und retteten mehrere „Statisten“. „Die Praxis ist für uns sehr wichtig. Ohne sie kann kein Feuerwehrmann im Ernstfall vernünftig arbeiten“, so Rudolph weiter. Damit auch die Bürger vorbeugen können, weist die Moerser Feuerwehr schon jetzt auf dem Rauchmeldertag am Freitag, 13. Mai, hin. Dann informieren die Fachleute in der Innenstadt über die lebensrettenden Geräte.
Jahreshauptversammlung 2011
Alfred Mock, der für 40 Jahre Feuerwehr-Dienst belobigt wurde, Wehrführer Christoph Rudolph, Hauptbrandmeister Achim Jaeck, Brandmeister Bastian Röös und Dirk Lubahn. (von links)
Das Jahr 2010 war für den Löschzug Scherpenberg ein relativ ruhiges. Zumindest vom Einsatzgeschehen. "Nur" 25 Mal musste der Löschzug ausrücken, in vielen Fällen handelte es sich dabei auch noch um ausgelöste Brandmeldeanlagen, die aufgrund eines Fehlers einen Feueralarm gemeldet hatten. 14 solcher Fehlalarme zählten wir in den vergangenen 12 Monaten. Auch 2010 bestätigte sich der Trend, dass die Feuerwehren im Lande deutlich häufiger zu Hilfeleistungs-Einsätzen alarmiert werden. 2010 geschah dies genau acht Mal. Besonders hervorzuheben sind die Sturmeinsätze im Sommer, als Windböen etwa das Dach des Praktiker-Marktes abdeckten. Aber auch zu einem Einsatz für die SEG mussten die Mitglieder des Löschzuges ausrücken, nachdem auf der A42 ein Bus umgestürzt war. Eine junge Frau kam ums Leben. Unfallursache war ein Fahrfehler, wie ein Gericht jetzt bestätigte. Brandeinsätze zählten wir hingegen nur drei (2 Kleinbrände, 1 Mittelbrand) in unserer Statistik.
Während der Versammlung ernannte Wehrführer Christoph Rudolph den Kameraden Bastian Röss zum Brandmeister, nachdem er im Sommer 2010 den Gruppenführer-Lehrgang im Institut der Feuerwehr bestanden hatte. Achim Jaeck wurde zum Hauptbrandmeister befördert. Als Dank für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr bekam Alfred Mock einen Blumenstrauß überreicht.
112 - Ein Notruf für ganz Europa
Am „Europäischen Tag der 112“ am Freitag, 11. Februar, macht auch die Moerser Feuerwehr auf den Notruf aufmerksam. Vielen Menschen sind die Nummer und ihre Funktion leider nicht bekannt. Mit der 112 können Feuerwehr und Rettungsdienst gerufen werden. Nicht selten wählen Leute bei einem Feuer auch die 110 - eigentlich der Polizei-Notruf. Zwar leiten die Beamten weiter, aber dies kostet mitunter wertvolle Zeit. Die Nummer 112 gilt übrigens in der gesamten Europäischen Union. „Vielen Deutschen ist das nicht bekannt“, weiß Christoph Rudolph, Chef der Moerser Feuerwehr und stellvertretender Kreisbrandmeister. Diese Erfahrung hat auch die Europäische Kommission bei einer Umfrage gemacht: 82 Prozent der Deutschen wissen nicht, dass sie im Notfall oder bei einem Feuer innerhalb der gesamten Europäischen Union unter der 112 Hilfe anfordern können.
Auch vom Handy Notruf wählbar
„Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet die 112 mit der zuständigen Notrufzentrale“, erklärt Rudolph. Der Notruf von einem Handy ist ebenso kostenlos wie der aus dem Festnetz. Seit 2009 muss das Mobiltelefon dafür aber eine aktive SIM-Karte enthalten. Früher konnte man die 112 ohne Karte wählen, der Gesetzgeber hat dem jedoch einen Riegel vorgeschoben. Grund: Bis zu 80 Prozent der Anrufe waren missbräuchlich, also Spaß ohne echte Not. „Rund 1.000 Anrufe gehen täglich bei der Kreisleitstelle in Wesel ein. Einsätze für Feuerwehr oder Rettungswagen gibt es im Kreis jedoch nur rund 200 pro Tag“, so Rudolph weiter. Mit der aktuellen Lösung können die Leitstellen den Anrufer jetzt durch die SIM-Karte zurückverfolgen – auch wenn die eigene Nummer unterdrückt wird. Der Feuerwehrchef bittet daher, nur in einem echten Notfall die 112 zu wählen.
Hochzeit Isabel und Bastian
Wie sieht eine Feuerwehr-Hochzeit aus? Mit Kameraden, die Spalier stehen und einer Rundfahrt in der Drehleiter. Das sorgt bei den Beobachtern immer wieder für Aufsehen, zumal die Moerser Feuerwehr dieses Mal auf fremden Terrain in Aktion war. Bastian und Isabel heirateten nämlich in der Kirche St. Peter in den Haesen, und das gehört zur Stadt Duisburg. In dieser Gemeinde arbeiten die zwei ehrenamtlich im Pfarrgemeinderat mit.
Bevor das frisch vermählte Paar jedoch den Korb der Drehleiter besteigen konnte, kam gab es aber noch ein wenig Aufregung. Während der Feier in der Kirche wurde die Drehleiter nämlich zu einem Einsatz alarmiert - glücklicherweise handelte es sich "nur" um einen Fehleinsatz, der sich schnell erledigt hatte. Der Löschzug Scherpenberg wünscht Isabel und Bastian alles Gute.
Gruppenführer-Lehrgang bestanden
Bastian Röös hat im Juni am Institut der Feuerwehr in Münster den Gruppenführer-Lehrgang bestanden. Die Kameraden des Löschzuges gratulieren ihm dazu.
Feuerwehrarzt verlängert aktive Dienstzeit
Normalerweise wechselt jeder ehrenamtliche Feuerwehrangehörige mit seinem 60. Geburtstag in die Ehrenabteilung der Feuerwehr. So sah es bis vor kurzem das Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz in NRW vor. Nach einer Gesetzes-Novelle besteht aber nun die Möglichkeit, die aktive Dienstzeit auf Antrag um einen gewissen Rahmen zu verlängern.
Und genau dies hat unser Feuerwehr-Arzt Dr. Hartmut Schuppan getan. Obwohl er Mitte Juli 2010 60 Jahre wurde, leistet er weiter im Löschzug aktiven Dienst. Für so viel Einsatz sagen die Kameraden des Löschzuges vielen Dank.
Leistungsnachweis in Duisburg
Beim Leistungsnachweis nahm eine Gruppe aus Scherpenberg teil. Ein Löschangriff mit Schaumrohr und C-Rohren musste aufgebaut werden. Eindrücke aus dem Landschaftspark Nord. Zur Bildergalerie
Jahreshauptversammlung 2010
Beförderungen
Kerem Cetin und André Glienke wurden nach bestandener Grundausbildung zu Feuerwehrmännern ernannt, Dr. Hartmut Schuppan zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Mitte Januar trafen sich die aktiven Mitglieder sowie die Ehrenabteilung des Löschzuges zur Jahreshauptversammlung im Gerätehaus und ließen das Jahr 2009 noch einmal Revue passieren:
2008 musste der Löschzug zu insgesamt 31 Einsätzen ausrücken, davon 4 Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen oder Ölspuren. 15 Brandeinsätze verzeichnete die Statistik, hinzu kommen 11 blinde Alarme, die größtenteils durch nicht bestimmungsgemäß ausgelöste Brandmeldeanlagen verursacht waren. Zweimal wurde die SEG gerufen, einmal für den Sanitätsdienst während des Nelkensamstagszugs und nach einer Bombendrohung im Lintforter Bernhard-Hospital.
Hinzu kamen Übungsdienste, Sicherheitswachen und Technische Dienste, um nur einige zu nennen. Allein um die 1000 Dienststunden kamen beim Sanitätseinsatz zu Pfingsten beim Moers-Festival zusammen, die die 45 aktiven Mitglieder (Durchschnittalter 34,4 Jahre) leisteten.
Bürgermeister ehrte Feuerwehr-Jubilare
Verdienten Feuerwehrleuten gratulierten Bürgermeister Norbert Ballhaus sowie Kämmerer und Feuerwehrdezernent Wolfgang Thoenes im Oktober 2009 im Kulturzentrum Rheinkamp. Ballhaus betonte mit Blick auf die Arbeitszeit-Diskussionen in den letzten Monaten, dass die Feuerwehr für ihn kein politisches Thema sei. Zudem würdigte er die große Kompetenz der Wehrleute - besonders die der Löschzugführer als hauseigene „Gutachter“.
Das Stadtoberhaupt ehrte insgesamt 18 „Blauröcke“, die seit Jahrzehnten für die Sicherheit der Moerser sorgen: Klaus Bollow, Bernd Grünberger, Christoph Schlebusch, Marc Lechsner, Joachim Christmann, André Gesthuysen, Jürgen Dünschede, Hans-Peter Brammen, Hans-Dieter Keuten, Jörg Schmiegelt, Hans-Dieter Schumacher, Johann Maas, Paul Christmann, Ulrich Plüm, Heinrich Ostertag, Peter Malarczuk, Peter Arend und Ralf Schmiegelt.
Davon erhielten 11 Kameraden das Feuerwehrenzeichen in Silber (25 Jahre) beziehungsweise in Gold (35 Jahre). Besonders geehrt wurden zudem Feuerwehrmänner für 40 und 65 Jahre Mitgliedschaft und diejenigen, die in die Ehrenabteilung übergetreten sind. Nach dem offiziellen Festakt feierten die Feuerwehrleute gemeinsam mit Familien, Freunden und Förderern.
Hochzeit Christian & Steffi
Für Christian, der schon seit seiner Jugend in der Moerser Wehr aktiv ist und nun auch im hauptamtlichen Teil arbeitet, gehört zu so einer Feuerwehrhochzeit auch noch die entsprechende "Kutsche". Und in der fuhr das Paar am 19. September auch vor der Kirche St. Ida in Eick vor. Er hatte sich nämlich die alte Drehleiter der Feuerwehr Neukirchen-Vluyn als Gefährt für sich und seine Braut gewünscht.
Nach der Zeremonie, bei der auch ein Gospelchor auftrat, erwarteten die Kameraden des Löschzuges Scherpenberg und der Wachabteilung, auf der Christian seinen Dienst tut, vor der Kirche. Die Frauen des Löschzuges hatten außerdem ein Laken vorbereitet, aus dem das frisch vermählte Paar ein Herz ausschneiden mussten. Bevor die Hochzeitsgesellschaft dann gen Neukirchen-Vluyn zur Feier fuhr, drehten Braut und Bräutigam im Korb der Drehleiter eine Runde über die Dächer der Stadt.
Leistungsnachweis 2009 in Duisburg
Am 20. Juni 2009 trafen sich die Wehren aus dem Kreis Wesel und Duisburg zum jährlichen Leistungnachweis, dieser fand diesmal im Landschaftspark Nord statt. Auch der Löschzug Scherpenberg machte sich an diesem Samstag auf deb Weg nach Duisburg.
Im Praxisteil musste die Gruppe innerhalb eines Zeitrahmens einen Löschangriff aufbauen und ausführen. In diesem Jahr stand im ersten Teil die Übung Vornahme eines B-Rohres an. Ziel war es, innerhalb von fünf Minuten eine Saugleitung zur Wasserförderung aufzubauen und drei Zielfeuer in Form von Holzklappen umzuwerfen, bzw. zu löschen.
Weiterhin wurden das theroretische Wissen der Gruppe geprüft und da für Feuerwehrleute Knoten lebensnotwendig sein können, musste jeder beweisen, dass er einen Ankerstich, Zimmermannsstich und den Kreuzknoten aus dem Effeff beherrscht.
Als letzte Aufgabe schließlich durfte die Truppe aus Scherpenberg ihre Fitness unter Beweis stellen. Es galt, einen Staffellauf über 450 Meter mit mehreren Hindernissen in höchstens zwei Minuten zu absolvieren. Alle Aufgaben wurden von der Truppe in der vorgebenen Zeit und mit Bravour erfüllt. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Die Teilnehmer: David Malek, Kerem Cetin, Michael Mellinghoff, Michael Roderburg, Nadja Kortmann, Jens Peelen und André Glienke. Für sie war es die erste Teilnahme an einem Leistungsnachweis, dafür erhielten sie ein Abzeichen in Bronze. Dieter Vorstadt und Achim Jaeck nahmen bereits zum 14. Mal teil, sie erhalten im kommenden Jahr dieSonderstufe in Gold auf rotem Grund. Gruppenführer Klaus-Günter Stahl beteiligte sich zum neunten Mal am Leistungsnachweis.
SEG-Übung am Wilhelm-Schröder-Bad
Vor dem Abriss des alten Bades in der Moerser Innenstadt trafen sich die Löschzuge Stadtmitte/Asberg und die SEG aus Scherpenberg für eine gemeinsame Übung an der Wilhelm-Schröder-Straße.
Sehen Sie Bilder der Übung in einer Fotogalerie
Peter Malarczuk wechselt in die Ehrenabteilung
Im hauptamtlichen Teil der Feuerwehr Moers ist Peter Malarczuk nun schon etwas länger in der passiven Phase der Altersteilzeit. Nun hieß es für ihn auch ihm ehrenamtlichen Teil der Wehr Abschied zu nehmen. Am Tag seines 60. Geburtstags - hier endet für jeden Feuerwehrmann vom Gesetz her seine aktive Dienstzeit - holten ihn die aktiven Kameraden des Löschzuges, Mitglieder der Ehrenabteilung und Wehrführer Christoph Rudolph zuhause ab, um gemeinsam den Übertritt in die Ehrenabteilung der Feuerwehr Moers zu feiern. Zur Erinnerung überreichte die Zugführung ihm einen Helm, den alle Scherpenberger Kameraden signiert hatten und eine Florians-Figur.
25 Jahre ist es her, dass Peter Malarczuk in den Löschzug Scherpenberg eingetreten ist. In dieser Zeit hat er sich nicht nur feuerwehrtechnisch engagiert, sondern auch kulinarisch. Insbesondere ist Peter bei den Kameraden und den Gästen des Löschzuges aufgrund seiner Koch- und Grillkünste aufgefallen. Ob beim Tag der offenen Tür, beim gemeinsamen Segelausflug oder der Saniätswache Moers-Festival, überall sorgte unser Smutje Peter dafür, dass wir und unsere Gäste nicht verhungerten.
Und nicht nur in der Feuerwehr, auch darüber hinaus hat Peter Malarczuk sich ehrenamtlich engagiert. So radelte er mit seinem Bruder Eckard Mitte 2007 1000 Kilometer durch die Republik und sammelte für die Peter-Maffay-Stiftung. Wir, die Kameraden der Einsatzabteilung, wünschen Dir lieber Peter eine schöne und lange Zeit in der Ehrenabteilung.
Jahreshauptversammlung 2009
Beförderungen
Friedhelm Glienke wurde zum Hauptbrandmeister, Mario Spoljar zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Mitte Februar trafen sich die aktiven Mitglieder sowie die Ehrenabteilung des Löschzuges zur Jahreshauptversammlung im Gerätehaus und ließen das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren:
2008 musste der Löschzug zu insgesamt 41 Einsätzen ausrücken, davon 12 Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen, Ölspuren oder Unwetter-Einsätzen. 13 Brandeinsätze verzeichnete die Statistik, hinzu kommen 14 blinde Alarme, die größtenteils durch nicht bestimmungsgemäß ausgelöste Brandmeldeanlagen verursacht waren. Zweimal rückte der Löschzug aus, nachdem böswillig die 112 angerufen wurde.
Hinzu kamen 49 Übungsdienste, jeweils elf Sicherheitswachen und Technische Dienste sowie viele andere dienstliche Veranstaltungen, wie etwa das 100-Jährige des Löschzuges Hülsdonk. Allein um die 1100 Dienststunden kamen beim Sanitätseinsatz zu Pfingsten beim Moers-Festival zusammen, die die 42 aktiven Mitglieder (Durchschnittalter 33,9 Jahre) leisteten.
Bei der Versammlung wurden Friedhelm Glienke zum Hauptbrandmeister und Mario Spoljar zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Scherpenberg leuchtet dank Feuerwehr weihnachtlich
Ein Dankeschön auch an die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte "Am Pandyck“, die den Schmuck für den Weihnachtsbaum am Karlsplatz gebastelt haben.
Wie seit Jahren Usus, haben Einsatzkräfte des Löschzuges Scherpenberg im Ortsteil die Weihnachtsbeleuchtung im Ortsteil aufgehängt. In diesem Jahr wurden wir vom Dachdecker-Unternehmen Piche bei dieser Arbeit unterstützt - hierfür herzlichen Dank.
Seit zwei Jahren zeichnen sich nunmehr die "Scherpenberger Aktiven dafür verantwortlich, dass der Stadtteil weihnachtlich leuchtet. Am 30. November wurde die Beleuchtung dann beim zweiten Scherpenberger Adventssingen offiziell eingeschaltet. Nach dem Jahreswechsel wird die Beleuchtung dann wieder durch den Löschzug abgenommen.
Ehrung verdienter Feuerwehrleute
Ehrungen und Jubiläen waren der Anlass für das Treffen von knapp 30 Moerser Feuerwehrleuten im Kulturzentrum Rheinkamp im Oktober 2008. Bürgermeister Norbert Ballhaus zeichnete gestandene Mitglieder der Wehren mit den Ehrenzeichen in Gold (35 Jahre) und Silber (25 Jahre) aus. Besonderes geehrt wurden zudem Feuerwehrmänner für 50 und 40 Jahre Mitgliedschaft und diejenigen, die in die Ehrenabteilung übergetreten sind. Vom Löschzug Scherpenberg wurden Friedhelm Glienke ausgezeichnet, der seit 25 aktives Mitglied der Wehr ist, und Gerd Josten, der offiziell in die Ehrenabteilung verabschiedet wurde. Nach dem Festakt feierten die Geehrten gemeinsam mit Familien, Freunden, und Förderern. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikzug Rheinberg.
Übungswochenende in Wesel
Das Übungsgelände des Technisches Hilfswerkes in Wesel steuerten Kameraden des Löschzuges Scherpenberg am zweiten September-Wochenende 2008 an. Mit dabei waren auch das Technische Hilfswerk Moers, der diesjährige Truppmann-Lehrgang und der Löschzug Repelen. Das Gelände am Rande der Kreisstadt eignet sich hervorragend für Übungen, ohne Dritte zu stören. Während der Grundlehrgang der FF vor der nahenden Prüfung praxisnah die Kenntnis der Feuerwehr-Dienstvorschriften vertiefte, übten die übrigen Teilnehmer unter anderem das Bergen aus eingestürzten Gebäuden und den Umgang mit Leitern.
Für die Mannschaft des Löschzuges Scherpenberg stand unter anderem die Arbeit unter schwerem Atemschutz im Vordergrund. So übten mehrere Trupps, sich in einem weit verzweigten Keller- und Röhrensystem zu orientieren. Wichtig ist hierbei der Informationsfluss zwischen dem eingesetzten Trupp und dem Gruppenführer, der seine Entscheidungen zum weiteren Vorgehen anhand der Rückmeldungen fällen muss. Auch das Zusammenspiel des Trupps wurde von außen beobachtet und geübt, denn im Ernstfall müssen sich Truppführer und -mann aufeinander verlassen können. Der Umgang mit tragbaren Leitern war zweiter Schwerpunkt des Übungswochenendes auf dem THW-Gelände in Wesel. Nur wenn jeder Handgriff sitzt, können im Ernstfall schnell Personen gerettet werden.
Zusammen mit dem THW ging es in einer der Großübungen darum, Personen aus einem eingestürzten Haus zu befreien. Hierbei zeigte sich, dass THW und Feuerwehr bereits sehr gut zusammenarbeiten. Schließlich war dies nicht die erste gemeinsame Übung, seit Jahren schon stehen immer wieder einmal gemeinsame Dienste an und auch bei Einsätzen haben beide Organisationen des häufigeren schon Hand in Hand gearbeitet. Ein sehr herzliches Dankeschön an dieser Stelle deshalb auch an das THW Moers für die gute Kameradschaft und für das gute Zusammenarbeit.
Jahreshauptversammlung 2008
Wehrführer Christoph Rudolph ernannte Sascha Drießen zum Oberbrandmeister und beförderte Tobias Schubert zum Feuerwehrmann sowie Stefan Peelen zum Unterbrandmeister.
Insgesamt 80 Mal rückten die Kameraden des Löschzuges Scherpenberg im vergangenen Jahr zu Einsätze aus. Allein nach dem Orkantief Kyrill, das am 18. Januar übers Land fegte, wurden die Kräfte über über 30 Mal tätig , zog Löschzugführer Alfred Mock bei der Jahreshauptversammlung, zu der sich die aktiven Mitglieder des Zuges und der Ehrenabteilung am 23. Februar trafen, Bilanz.
Zu diesen Einsätzen hinzu kommen noch mehrere tausend Stunden für Sicherheitswachen, Übungs- und technische Dienste (durchschnittlich verbrachte jedes aktive Mitglied mehr als 100 Stunden beim Löschzug). Nicht zu vergessen die 22 Lehrgänge, auf denen sich die Mitglieder des Zuges abends, an Wochenende oder über mehrere Wochen in der Rettungsdienstschule der Feuerwehr Moers oder am Institut der Feuerwehr, der zentralen Ausbildungsstätte des Landes NRW in Münster weiterbildeten. Das Durchschnittsalter aller 40 Kameraden, die in Scherpenberg den Brandschutz garantieren, liegt derzeit bei 35,6 Jahren. Die Ehrenabteilung umfasst elf Feuerwehrleute.
Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen bedankte sich der Wehrführer bei Unterbrandmeister Heinz Pietrzynski für langjähriges Engagement, er war mit seinem 60. Geburtstag im vergangenen Jahr in die Ehrenabteilung übergetreten.
Beförderungen, Ehrung und die Bestätigung der Zugführung bildeten den Mittelpunkt der Sitzung am Samstagabend. Nachdem Wehrführer Christoph Rudolph Sascha Drießen zum Oberbrandmeister ernannt, Stefan Peelen nach bestandenem Truppführer-Lehrgang zum Unterbrandmeister und nach erfolgreicher Grundausbildung Tobias Schubert zum Feuerwehrmann befördert hat, bestätigte Rudolph Alfred Mock und Dirk Lubahn als Zugführer. In diesem Jahr hat Alfred Mock übrigens seit einem Vierteljahrhundert die Führungsposition inne: 14 Jahre war er Stellvertreter, seit 11 Jahren führt er den Löschzug.
Moerser Feuerwehr beeindruckt den Landrat
Am 30. Januar 2008 besuchte Landrat Dr. Ansgar Müller zusammen mit Fachbereichsleiter Johannes Cremers die Freiwillige Feuerwehr Moers. Sehr angetan waren die Besucher vom neu errichteten gemeinsamen Feuerwehrhaus der Löschzüge Stadtmitte und Asberg an der Essenberger Str. 5. Das Feuerwehrhaus wird am 1. März offiziell eingeweiht.
Zur Freiwilligen Feuerwehr gehören über 101 hauptamtliche Kräfte in der Feuer- und Rettungswache am Jostenhof und über 291 freiwilligen Kräfte in 7 Löschzügen an den Standorten Stadtmitte, Hülsdonk, Asberg, Scherpenberg, Schwafheim, Kapellen und Repelen. Auch rund 25 Kameradinnen versehen ihren Dienst bei der Feuerwehr Moers. Die Jugendfeuerwehr mit 55 Jugendlichen ist in der Feuer- und Rettungswache Am Jostenhof untergebracht. Nachdem bis vor einigen Jahren der Jugendanteil stagnierte, ist wieder eine Zunahme zu verzeichnen. Die Feuerwehr hatte 2007 insgesamt 1.192 Einsätze, wovon die Freiwillige Feuerwehr bei 618 Einsätzen tätig war.
Nach dem Rundgang durch das neue Gerätehaus diskutierte Landrat Dr. Müller mit den Feuerwehrleuten. „Bei meinen Besuchen stehen drei Gesichtspunkte im Vordergrund. Zunächst möchte ich den Dank des Kreises und meinen persönlichen Dank gegenüber den Feuerwehrleuten zum Ausdruck bringen. Dies verbinde ich mit der Anerkennung und Wertschätzung der für die Allgemeinheit geleisteten Arbeit, die durchaus nicht selbstverständlich ist: Freizeit muss geopfert werden, Gefahrensituationen gehören zum Einsatz. Weiterhin ist es für mich wichtig, mir ein Bild von den Feuerwehren vor Ort zu machen, damit mir die Entscheidungen, z. B. bei Katastropheneinsätzen, leichter fallen. Letztlich sind mir auch die Sorgen und Nöte sowie Anregungen und Vorschläge aus den Reihen der Feuerwehr wichtig. Denn nur wenn man sie kennt, kann man etwas verändern.“
Die Feuerwehrleute sprachen insbesondere die Förderung der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler an, die es verdienten, dass ihr Engagement für die lebenswichtigen Aufgaben mehr gewürdigt und gefördert werde. Landrat Dr. Müller dankte für die offene Diskussion und sagte zum Abschluss: „Ich wünsche ihnen stets eine gesunde Rückkehr von allen Einsätzen.“
Gerd Josten wechselt in die Ehrenabteilung
Am 21. November 2007 gab es einen runden Geburtstag zu feiern: unser ehemaliger Löschzugführer und stellvertretender Wehrführer Gerd Josten ist wenige Tage vorher 60 Jahre alt geworden. Während einer kleinen Feier überreichte der amtierende Zugführer unserem Jubilar einen von allen Kameraden signierten Helm. Außerdem erhielt er eine alte Feuerwehr-Axt, die auf dem alten LF16 des Löschzuges verstaut war und einen Miniatur-Feuerwehrmann. Mit dem Eintritt ins 61.Lebensjahr endet nämlich der aktive Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr und der Kamerad tritt in die Reihen der Ehrenabteilung des Löschzugs über.
Seit 1965 gehört Gerd Josten dem Löschzug Scherpenberg an. 13 Jahre später, 1978, tritt der damalige Unterbrandmeister die Nachfolge von August Dybowski als stellvertretender Löschzugfüher an. 1982, als Manfred Hartmann sein Zugführer-Amt aus beruflichen Gründen aufgeben musste, rückte Brandmeister Gerd Josten nach. 14 Jahre leitete Gerd Josten schließlich den Löschzug Scherpenberg. Ein wichtiger Verdienst in dieser Zeit ist sicherlich der Bau des neuen Gerätehauses. Über die Leistungen in den eigenen Reihen hinaus, verdiente sich Gerd Josten die Anerkennung der Kameraden der gesamten Feuerwehr. Zehn Jahre lang, von 1996 bis Ende 2006, war er stellvertretender Wehrführer in Moers.
Ehrungen 2007
Feuerwehrehrenzeichen in Silber - 25 Jahre: Helmut Ettel, Lothar Freund, Thomas Hasenrahm, Michael Karschnick, Dirk Lubahn, Wilfried Seeckt, Andreas Stoppa, Rainer Teni, Dieter Vorstadt, Volker Wilms, Frank Wüllenweber. Feuerwehrehrenzeichen in Gold - 35 Jahre: Eckhard Lempke, Wolfgang Maas (verstorben 9.7.07), Heinz Pietrzynski. 40 Jahre Feuerwehrangehörigkeit: Dieter Wenzel. 50 Jahre Feuerwehrangehörigkeit Hans Berns, Günter Bittlinsky. 60 Jahre Feuerwehrangehörigkeit Willi Ueltgesforth. 65 Jahre Feuerwehrangehörigkeit Günter Helmke, Johann Jansener. Übertritt in die Ehrenabteilung: Rainer van Es, Karl-Heinz Kratz, Peter Lammersdorf, Heinz Pietrzynski, Ulrich Plüm, Dirk Schreiber, Georg Skipka. Ausscheiden aus Funktionen: Gerd Josten und Peter Bieber. (Foto: Leo Wohlfart)
Jugendfeuerwehr macht 24 Stunden Dienst
Normalerweise ist das Gerätehaus des Löschzuges Scherpenberg nicht rund um die Uhr besetzt. Das war vergangenen Samstag anders. Beim Berufsfeuerwehr-Tag der Moerser Jugendfeuerwehr wurde das Gerätehaus zur ständig besetzten Wache. Grundidee ist es, den Alltag einer Berufsfeuerwehr nachzuspielen. Nachzuspielen deshalb, weil keine realen Einsätze abzuarbeiten sind, sondern nur Übungen.
Von der Cecilienstraße machten sich die jungen Leute auf den Weg zu ihren Einsätzen, zum Dienstsport im Schwimmbad. Im Gerätehaus war eine kleine Leitstelle eingerichtet, von der aus alles koordiniert wurde. Höhepunkt des Tages war eine gemeinsame Übung des Feuerwehr-Nachwuchses aus Moers und Homberg/Baerl (unten stehender Pressebericht). Danach und zum Abschluss des Abends grillten alle Beteiligten zusammen am Scherpenberger Gerätehaus.
Hochzeit Mario und Mirjam
Es war sicherlich einer der Höhepunkte während der Feiern zum 100. Geburtstag des Löschzuges Scherpenberg. Während des großen Gala-Programms machte unser Kamerad Mario Spoljar seiner langjährigen Lebensgefährtin von der Bühne aus einen Heiratsantrag. Unter tosendem Applaus der vielen Gäste im Festzelt nahm Mirjam den Antrag an.
Ein gutes Dreiviertjahr später, im Juni 2007, gaben sich Mario und Mirjam jetzt in der evangelischen Kirche in Budberg das Ja-Wort. Selbstverständlich dabei war auch viele Kameraden des Löschzuges, die dem Paar auf ihre Art alles Gute wünschen wollten. Nach der kirchlichen Trauung durchschritt das Paar eine Reihe Spalier stehender Kameraden, mit der Kübelspritze mussten die Zwei gemeinsam ein kleines Feuer löschen - auf dass das Feuer ihrer Liebe niemals erlischt.
Heinz Pietrzynski wechselt in die Ehrenabteilung
35 Jahre sind eine lange Zeit, in der ein Feuerwehrmann viel erlebt hat. So geht es auch Unterbrandmeister Heinz Pietrzynski (auf dem Foto dritter von links). 35 Jahre - so lange hat sich unser "Icke", wie wir ihn wegen seiner Berliner Schnauze nennen, in der Feuerwehr und für das Wohl der Moerser Bürger ehrenamtlich engagiert. Einen Tag nach seinem 60. Geburtstag holten ihn die aktiven Kameraden des Löschzuges, Mitglieder der Ehrenabteilung und Wehrführer Christoph Rudolph zuhause ab, um gemeinsam den Übertritt in die Ehrenabteilung der Feuerwehr Moers zu feiern.
Heinz Pietrzynski ist 1972 in den Löschzug Scherpenberg eingetreten und hat im Laufe der Jahre etliche Lehrgänge bis zum damaligen Oberfeuerwehrmann-Lehrgang (vergleichbar mit dem heutigen Truppführer-Lehrgang) besucht. Auch über den normalen Einsatzdienst hinaus, hat sich "Icke" engagiert, etwa was die guten Beziehungen zu den Partnerfeuerwehren im englischen Knowsley und dem brandenburgischen Kreis Seelow angeht.
Jahreshauptversammlung 2007
Beförderungen
Wehrführer Christoph Rudolph (2. v.l.) ernannte Swen Braun und Marcus Heger (3.+4. vl.) zum Brandmeister. Löschzugführer Mock und sein Stellvertreter Dirk Lubahn gratulierten den beiden.
Insgesamt 60 Mal (bei 42 Alarmierungen) mussten die Kameraden des Löschzuges Scherpenberg im Jahr 2006 zu Einsätzen ausrücken. Allein nach dem Unwetter am ersten Augustwochenende mussten unsere Kräfte 18 Mal tätig werden und überflutete Keller auspumpen, zog Löschzugführer Alfred Mock bei der Jahreshauptversammlung, zu der sich die aktiven Mitglieder des Zuges und der Ehrenabteilung am 24. Februar trafen, Bilanz.
Zu diesen Einsätzen hinzu kommen noch um die 4500 Stunden für Sicherheitswachen, Übungs- und technische Dienste (durchschnittlich verbrachte jedes aktive Mitglied mehr als 100 Stunden beim Löschzug). Nicht zu vergessen die 43 Lehrgänge, auf denen sich die Mitglieder des Zuges abends, an Wochenende oder über mehrere Wochen in der Rettungsdienstschule der Feuerwehr Moers oder am Institut der Feuerwehr, der zentralen Ausbildungsstätte des Landes NRW in Münster weiterbildeten.
Das Durchschnittsalter aller 42 Kameraden, die in Scherpenberg den Brandschutz garantieren, liegt derzeit bei 35,7 Jahren. Die Ehrenabteilung umfasst neun Feuerwehrleute. "2006 war geprägt von Großereignissen", ließ Mock das gerade abgeschlossene Jahr Revue passieren. "Denken wir nur an das Jubiläumswochenende 100 Jahre Feuerwehr Scherpenberg." Mehrere tausend Besucher kamen zu den Veranstaltungen am vierten September-Wochenende. Auch Wehrführer Christoph Rudolph lobte den Verlauf des Festes, in das die Mitglieder des Löschzuges etliche Stunden Arbeit investiert haben.
Bilanz nach "Kyrill"-Einsätzen
Als Geste der kameradschaftlichen Anteilnahme fahren alle Fahrzeuge der Feuerwehr Moers bis zum 28. Januar 2007 mit Trauerflor.
Zwei Feuerwehrmänner aus NRW sind am Donnerstagabend im Zusammenhang mit Einsätzen zum Orkan „Kyrill“ verstorben. Ein 39-jähriger Familienvater wurde im benachbarten Tönisvorst von einem umstürzenden Baum erschlagen. Auf dem Weg zu einem Einsatz mussten die Feuerwehrkräfte einen auf der Straße liegenden Baum beseitigen, um weiterfahren zu können. „Eine Windböe wehte einen weiteren Baum um, der den Vater dreier Kinder traf und tödlich verletzte“, berichtet Kreisbrandmeister Klaus-Thomas Riedel. Ein zweites Todesopfer ist im Landkreis Düren zu beklagen: Ein 50-jähriger Feuerwehrmann starb nach einem Sturmeinsatz auf dem Weg nach Hause in seinem Fahrzeug.
„Die Nachricht von den Todesfällen hat uns sehr betroffen gemacht. Wir trauern mit den Familien, Feuerwehren und Freunden der Verstorbenen“, erklären Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und Walter Jonas, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Nordrhein-Westfalen. Wie groß die Risiken für die überwiegend ehrenamtlichen Kräfte bei den Rettungs-
und Bergungseinsätzen im Rahmen des Orkans sein können, zeigte sich unter anderem in Nordrhein-Westfalen: Hier wurden 16 Feuerwehrangehörige verletzt; vier davon schwer. In Klein Timdorf im Kreis Ostholstein (Schleswig-Holstein) erlitt ein Feuerwehrmann Rippenbrüche, als er bei der Beseitigung von Sturmschäden von einem abgebrochenen Ast getroffen wurde. Der Mann wird derzeit in einem Krankenhaus stationär behandelt.
Von gespannt bis normal reicht die erste Bilanz, die sich nach dem Orkan „Kyrill“ in den deutschen Feuerwehren abzeichnet. „Bundesweit wurde uns von fast 70.000 Einsätzen berichtet“, erklärt Rudolf Römer, stellvertretender Bundesgeschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). In NRW gab es nach Angaben des Innenministeriums bis zum frühen Freitagvormittag insgesamt 26.672 Feuerwehreinsätze.

















