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Sie sehen die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn durch die Straßen fahren, haben aber gar keine Sirene gehört? Das kann gut sein. Seit 2005 werden die freiwilligen Kräfte der Feuerwehr Moers nämlich nur noch über digitale Meldeempfänger (DME) zu Einsätzen alarmiert. Die digitale Technik löst die alten analogen Empfänger ab. Über den normalen Sprechfunk wurde dazu eine Fünf-Tonfolge ausgesendet, für diese Zeit war der komplette Funkverkehr belegt. Das ist mit der digitalen Alarmierung nun nicht mehr der Fall. Der Alarm wird über einen gesonderten Kanal im 2m-Band ausgesendet, so können auch direkt Einsatzinformationen übertragen werden. Und schneller ist das System obendrein.
Auch bei moderner Alarmierungstechnik bleiben die Sirenen im Stadtgebiet Moers erhalten. Dadurch können bei größeren Einsätzen auch die Feuerwehrkräfte erreicht werden, die den Piepser nicht gehört haben. Außerdem installieren viele Kommunen, wie etwa die Stadt Krefeld, neue Sirenen auf, um bei Gefährdungen auch die Bevölkerung warnen zu können. Deshalb heulen in Moers auch weiterhin an jedem ersten Samstag im Monat um 12 Uhr die Sirenen mit dem Signal für Feueralarm (Sirenenton von einer Minute Dauer der zweimal unterbrochen wird, Hörprobe [208 KB]
) im Stadtgebiet zur Probe.
Der Swissphone Patron ersetzt nun die zunächst nur für die Zugführer angeschafften Motorola Scriptor LX2. Der Melder verfügt über ein Display, in dem die Einsatzmeldung, geschrieben als Text ausgegeben wird. Die Alarmierungstöne sind voreingestellt.
Der Melder kann je nach Umfeld laut oder leise eingestellt werden. Prioritätsrufe werden auch bei ausgeschaltetem Lautsprecher nach ein paar Sekunden trotzdem laut signalisiert. Der Patron liefert dem Feuerwehrmann direkt die entsprechenden Informationen zum Einsatz.
Text-Beispiel: Zimmerbrand - SCHERP - Homberger Straße 333. Datum, Uhrzeit und wichtige Einsatz-Informationen vervollständigen die Einsatzmeldung.